Planen ist Zukunft gestalten
Wir beraten unsere Kunden über sämtliche Bearbeitungsschritte von der Bedürfnisanalyse über die Planungsarbeiten bis zur Realisierung und Inbetriebnahme von Bauten. Gerne laden wir Sie ein, sich ein Bild von unserem Können zu machen.
Bachrenaturierung Wangental
Im Zuge der Sanierungsarbeiten der Kantonsstrasse werden die drei Bäche Reinhardere-, Bockli- und Studweidbach offengelegt und die angrenzenden Flächen werden im Zuge der Offenlegung renaturiert. Im Rahmen der Ausarbeitung des Bodenschutzkonzeptes wurden vier Handsondierungen und drei Baggerschlitze ausgeführt. Entlang der Gleise wurde die chemische Bodenbelastung analysiert. Während der Ausführung wird das Projekt durch eine BBB begleitet. Die Rekultivierung der drei Bäche werden mager ausgestaltet und erfolgen rein mit einem Unterbodenauftrag. Die Wiederverwertung des Oberbodens erfolgt direkt auf den angrenzenden Landwirtschaftsflächen, um so eine Aufwertung deren Bodenqualität zu erzielen.
Sanierung Freiburgstrasse Wangental Oberwangen
Durch die Sanierung der Freiburgstrasse wird ein durchgehender Fahrradweg und gesicherter Fussweg gewährleistet. Durch die Verbreiterung der Strasse wird Boden innerhalb und ausserhalb der Bauzone tangiert, im grösseren Umfang auch Fruchtfolgeflächen (FFF). Insgesamt werden durch das Projekt rund 6'700 m2 Boden definitiv beansprucht sowie grosse Mengen an überschüssigen Boden fällt an. Der Umgang mit dem chemisch und/oder biologisch belasteten Boden wurde im Bodenschutzkonzept explizit ausgearbeitet und wird während dem Bau durch die Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) eng begleitet. Im Rahmen der Ausarbeitung des Bodenschutzkonzeptes und Umweltberichtes wurde eine Lebensraumkartierung und Kartierung der Neophyten durchgeführt.
Kraftwerk Sarneraa, Sanierung Fischaufstieg Wehr Wichelsee
Aufgrund mangelhaften Funktionsweise musss die best. Fischaufstiegshilfe (FAH) bei der Wehranlage Wichelsee (Kraftwerk Sarneraa AG) saniert und verlängert werden (Sanierungsverfügung 2019). Aus dem Variantenstudium mit 10 Varianten gehen als Bestvarianten ein konventioneller Schlitzpass (Gesamtkosten 7.5 Mio. CHF) sowie alternativ ein Umbau des best. Schlitzpasses in ein Mäanderfischpass (J-Typ, Kosten 2.5 Mio. CHF) hervor. Der Mäanderfischpass wurde nach Anhörung des BAFU als "Pilotanlage" zur Weiterbearbeitung im Bauprojekt verfügt. Der im Bauprojekt projektierte Mäanderfischpass (Kombination J-Typ / C-Typ) wurde 2023 bewilligt. Die Submission erfolgte im Jahr 2024. Zurzeit befindet sich die Anlage im Bau.
Hochwassersicherheit Sarneraatal, Sarneraa mit Hochwasserentlastungsstollen Ost
Hochwasserentlastungsstollen zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit im Sarneraatal (Gemeinden Sarnen, Sachseln, Giswil). Einlaufbauwerk HWE-Stollen im Sarnersee, Auslaufbauwerk unterhalb Wehr Wichelsee (Kraftwerk Sarneraa). Instandsetzung und ökologische Aufwertung des offenen Gerinnes der Sarneraa. Kleinbuhnen, Uferabflachungen, Flussaufweitungen, Instandsetzung und Unterfangung bestehender Ufermauern. Neubau Brücke Bahnhofstrasse Kägiswil. Neubau Etschisperre und Erweiterung Fischaufstiegsanlage unterhalb Auslaufbauwerk HWE-Stollen. Regulierung Sarnersee und Sarneraa mit neuem Schlauchwehr im Bereich Seeauslauf. Einleitung Kernmattbach in den Entlastungsstollen (Geschieberückhalt, Ausleitbauwerk mit Drosselklappe und Wirbelfallschacht).
Bachrenaturierung Wangental
In Oberwangen queren die drei Bäche Reinhardere-, Bockli- und Studweidbach die Kantonsstrasse. Die Bäche sind dabei über weite Abschnitte eingedolt oder sind aus ökomorphologischer Sicht als wenig natürlich einzustufen (Verlauf in Betonhalbschalen, ungenügende Gerinnebreite, wenige Kleinstrukturen, etc.). Die Durchlässe an der Kantonsstrasse sind zudem hydraulisch ungenügend. Die bestehenden Einlaufbauwerke mit Schwemmholzrechen und die drauffolgenden Betonröhren genügen den Anforderungen seitens Hochwasserschutz und Ökologie nicht. Das hier erarbeitete Wasserbauprojekt hat das Ziel, die drei Bäche soweit möglich offenzulegen und ökologisch aufzuwerten sowie den Hochwasserschutz sicherzustellen.
Erfolgskontrolle Geschieberückgabe Aare / Engehalbinsel, Bern
Der Geschiebehaushalt in der Aare bei der Engehalbinsel ist stark gestört. Im Rückstaubereich des Wehrs Engehalde lagern sich grosse Mengen an Kies ab, welche zu Auflandungen und einer Verstärkung der Hochwassergefahr im Mattequartier bei Bern führt. Deshalb wird im Schwellenmätteli periodisch Kies entnommen. Unterhalb des Wehrs Engehalde führen diese Kiesentnahmen zu einem Geschiebedefizit. Um den negativen Auswirkungen der Geschiebeentnahmen entgegenzuwirken, wird ein Teil des im Schwellenmätteli entnommen Kieses der Aare zurückzugeben. Dazu wurden zwei Standorte definiert, an welchen die Kiesrückgabe umgesetzt werden soll: Bei der ARA Worblental und im Wylerholz. Mit einer Erfolgskontrolle soll untersucht werden, welche Auswirkungen die Geschieberückgabe auf den Unterlauf der Aare hat.
Umbau Bahnhöfe Kandersteg und Goppenstein
Der Bahnhöfe Kandersteg & Goppenstein sind in die Jahre gekommen und verfügen über keinen hindernisfreien Zugang. Hierzu werden die Perron auf ein P55 Standard er-höht. Ebenfalls werden die bestehenden PU’s umgebaut und mit neuen Treppen sowie Rampen (bzw. Lift in Goppenstein) ausgestat-tet. Die bestehenden Perrondächer über den Perrons werden durch neue, moderne Dächer ersetzt. Weiter werden die Perronmöblierun-gen erneuert. In das Projekt integriert werden ebenfalls Fahrbahnerneuerungen der Gleis-anlage sowie Ertüchtigungsmassnahmen an den bestehenden Kunstbauten. Ebenfalls werden die bahntechnische Ausrüstung und die Fahrleitung erneuert.
Hochwasserschutz Krienbach vorgezogene Massnahmen
Durch gezielte Massnahmen (Bachprofile verbreitern, Leitdämme erstellen, Uferanpassungen) werden Überschwemmungs- und Murgangrisiken minimiert. Der grösste Teil des Projektgebiets wird landwirtschaftlich genutzt, wobei ein erheblicher Anteil ausgewiesene Fruchtfolgefläche (FFF) sind. Insgesamt wird 1'500 m2 Boden definitiv beansprucht. Eine beachtliche Fläche (15'000 m2) wird temporär als Baupiste, Installationsplatz oder Zwischenlagerfläche genutzt. Zur Erstellung des Bodenschutz- und Verwertungskonzeptes wurden fünf Miniprofile und 10 Handsondierungen durchgeführt. Im Bereich der FFF wurden zusätzliche Aufnahmen gemacht (VESS/subVESS), um die Qualität des Bodens nach dem Bauvorhaben mit der Ausgangsqualität quantitativ beurteilen zu können.
Neubrückstrasse Trolleybus Linie 11, Bern
Das Projektziel von BERNMOBIL ist die Erneuerung der Fahrleitungsanlage im Bereich der Neubrückstrasse. BERNMOBIL muss die bestehende Fahrleitungsanlage im Bereich der Neubrückstrasse sanieren. Es sollen daher neue Mastfundamente stadteinwärts in der bestehenden Böschung erstellt werden. Zudem wird auf jedem Masten eine öffentliche Beleuchtung angeordnet inkl. Zuleitungen.
KV7 Wiesenbergstrasse Abschnitt 2+3 Instandsetzung
Die Kantonsstrasse KV7 Wiesenbergstrasse stellt die Verbindung für Wiesenberg und Wirzweli mit Dallenwil sicher. Die Instandsetzung der Wiesenbergstrasse umfasst die Instandsetzung und den Teilneubau der Strassenanlage und der Kunstbauten inklusive Geländer, Fahrzeugrückhaltesysteme, Strassenentwässerung und Rohranlagen sowie die Vergrösserung von sechs Bachdurchlässen.
Richtplananpassung Kanton Obwalden, Bereich Energie, Potenzialstudie Wasserkraft
Der Kanton Obwalden plant den kantonalen Richtplan 2019 im Bereich Energie zur Schaffung der Voraussetzungen für einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieträger anzupassen. Die Kissling + Zbinden AG unterstützt den Kanton Obwalden bei diesen Arbeiten mit der Erarbeitung einer Potenzialstudie für den Bereich Wasserkraft. Darin werden die für die Nutzung geeigneten Gewässerstrecken ermittelt. Die Bereiche Wind und Solar sowie die übergeordnete Begleitung des Richtplanprozesses zur Aufnahme der Eignungsgebiete und Gewässerstrecken im kantonalen Richtplan wird durch die georegio AG erarbeitet.
Generalplanerleistungen Ersatz Ausbildungsfläche Moosplatz, Wangen a.A. Wiedlisbach
Die Ausbildungsfläche Moosplatz in Wangen a. A. / Wiedlisbach wurde erweitert. Es wurde ein neuer Park- und Ausbildungsplatz von ca. 1.3 ha erstellt. Der Platz ist mit einem Sicherheitszaun umzäunt und mit Kandellabern beleuchtet. Es wurden total 3'500m3 Oberboden abgetragen und grösstenteils extern für landwirtschaftliche Bodenverbesserungen verwertet. Eine Herausforderung stellte der schlechte Baugrund (torfiger Untergrund) und der hohe Grundwasserspiegel dar (Einbauten ins Grundwasser). Um die gewünschte Stabilität zu erreichen wurde ein Geotextil eingebaut und die Kieskofferung (Fundation) mit Kalk-Zement stabilisiert (Baugrundstabilisierung). Für die Platzentwässerung wurden Schlitzrinnen, 20 Schächte und zwei Mineralölabscheider verbaut.