Planen ist Zukunft gestalten
Wir beraten unsere Kunden über sämtliche Bearbeitungsschritte von der Bedürfnisanalyse über die Planungsarbeiten bis zur Realisierung und Inbetriebnahme von Bauten. Gerne laden wir Sie ein, sich ein Bild von unserem Können zu machen.
Hochwasserschutz Wüstenbach Oberwil
Im Juli 2020 hat ein Hochwasserereignis am Wüestebach in Oberwil zahlreiche Schäden an den bestehenden Schutzbauwerken verursacht. Kissling + Zbinden AG untersuchte die möglichen Instandstellungsarbeiten und fasste für das Bewilligungsverfahren zusammen. Spezielles Gewicht erhielt dabei die Wiederherstellung der Fischgängigkeit. Es war ein Kostenteiler zwischen Schwellenkorporation, Gemeinde, Bäuert und BLS zu erarbeiten.
Schutzbautenkataster Wimmis
Der Schutzbautenkataster, ein Tool des integralen Schutzbautenmanagements, wurde 2020 schweizweit lanciert und ist Teil des Anforderungspakets für NFA-Subventionen für Schutzbauprojekte im Bereich integrales Risikomanagement und organisatorische Massnahmen. Die Kissling + Zbinden AG hat für die Schwellenkorporation Wimmis alle Schutzbauten erfasst und beurteilt.
Gesamtleitung GP, SHGZ
Der moderne Neubau des Anna-Seiler-Hauses (ASH) mit vorgängigem Abbruch des Polykliniktraktes PKT 2 ersetzt das bestehende Bettenhochhaus und umfasst Verbindungen zu Nachbargebäuden durch Passerellen und unterirdische Anbindungen. Das ASH bietet moderne, patientenfreundliche Räume mit guter Orientierung, Barrierefreiheit und hohem Komfort. Das Gebäude ermöglicht eine flexible Anpassung an zukünftige Anforderungen und fördert die Arbeitsattraktivität der Insel Gruppe. Das Projekt nutzte Building Information Modelling (BIM) und wurde nach dem Minergie-P-Eco Standard umgesetzt, was es zu einem Vorreiter im Spitalbau macht.
Aufwertung Aareraum Löchliguet - Worblaufen
Der Aareraum zwischen Löchligut (Stadt Bern) und Worblaufen (Gemeinde Ittigen) wurde revitalisiert und aufgewertet werden. Dabei wurde das rechte Aareufer den heutigen Bedürfnissen von Natur, Naherholung und Freizeit angepasst.
Wasserkraftwerk Hondrich - Ersatzmassnahmen Sack
Parallel zum Bau des Wasserkraftwerk Hondrich ist die ökologische Ersatzmassnahme Flussaufweitung Sack unmittelbar angrenzend zur Fassung geplant. Die Kander soll Platz erhalten und sich eigendynamisch aufzuweiten, aquatische und terristrische Lebensräume sollen geschaffen werden. Hierzu werden auf ca. 200 m’ auf der rechten Kanderseite 7 (versteckte) Blockbuhnen eingebaut, anschliessend erfolgt die Ufersicherung auf ca. 230 m’ mit Blocksatz. Die rechtsufrige Aufweitung umfasst ca. 12'000 m2. Auf der linken Kanderseite ist eine Ufersicherung mit Blocksatz / Damm mit Dichtkern auf ca. 120 m‘ vorgesehen. Hinter der Aufweitung ist das Trassee der BLS zu schützen, auf der gegenüberliegenden Seite die Grundwasserfassung Augand.
Hochwasserschutz Mülenen
Neubau Geschiebesammler mit einem Rückhaltevolumen von 42‘000 m3. Der Geschiebesammler wird auf ein 300-jährliches Ereignis ausgelegt, um die Schutzziele der BLS und der Kantonsstrasse zu erreichen. Oberhalb des Geschiebesammlers entsteht ein zusätzlicher Rückhalterechen für Schwemmholz und Geschiebe. Unterhalb des Geschiebesammlers bis zur Mündung in die Kander ersetzt eine aufgelöste Blockrampe die bestehenden Betonschwellen. Dadurch bleibt die Bachsohle auch bei geschiebelosem Abfluss stabil. Weitere Massnahmen: Erhöhungen und Instandstellung der Uferdämme und -mauern, Neubau Staukragen und Brückenverschalungen, Ersatz einer Strassenbrücke mit integriertem Staukragen.
Sanierung Werft SGV AG Luzern
Für den Betrieb der Schifffahrtsgesellschaft sind die heutigen Anlagen auf dem Werftgelände nicht optimal. Die SGV hat daher 2017 ein Sanierungskonzept erarbeiten lassen, mit verschiedenen Massnahmen an den Stationierungs-, Bedienungs- und Auswasserungsan-lagen. Die Bedürfnisse sollen neu evaluiert und neue Varianten wie Trockendock, Hebebühne etc. geprüft werden. Ein Hauptaugenmerk gilt den Umweltthemen während Bau und Betrieb der neuen Anlagen. Mit dem Konzept soll die Basis für einen Investitionsentscheid erarbeitet werden.
Erneuerung Lehnenviadukt Felsenburg km 26.801
1911 wurde die BLS Bergstrecke vor Kandersteg in Betrieb genommen. Im Rahmen des Doppelspurausbaus 1955/56 wurde sie durch die talseitigen Lehnenkonstruktionen Felsenburg I+II und die dazwischenliegende Stützmauer auf einer Länge von 120 m ergänzt. Die undichte, versprödete Brückenabdichtung, Abplatzungen an den talseitigen Tragwerken, sowie Fugenschäden an den bergseitigen Natursteinmauern wurden jetzt erneuert bzw. instandgesetzt. Die talseitige Brüstung wurde verbreitert und angehoben, um die Trassierung im Längenprofil anzupassen. Die detaillierte statische Überprüfung des Tragwerks zeigte auf, dass die Einwirkungen nach SIA 269 weiterhin sicher abgetragen werden können.
Hochwasserschutz Bödeli, Teilprojekt 1 Dangelstutz - Einmündung Saxetbach
Hochwasserschutzprojekt an der Lütschine. Zentrale Elemente des Projektes sind die Aufweitung Obereyli für Geschiebe- und Holzrückhalt sowie ökologische Aufwertung, die Einstausicherung der Gsteigwilerbrücke, die Abflachung des rechten Ufers in der Tschingelmatta für einen ökologischen Mehrwert sowie die Dammerhöhungen und Ufersicherungen in der Flisou und Greiche.
Deponieprojekt Obermoos, Münchenbuchsee
Inertstoffdeponie mit beschränkter Stoffklasse (ISD-BS: sauberes Aushubmaterial), Standorteingabe im Rahmen einer Gesamtrevision des betreffenden Richtplan Abbau, Deponie, Transporte (ADT), Analyse massgebende Verfahren, Evaluation der geologischen und hydrogeologischen Machbarkeit auf dem Hintergrund signifikanter geotechnischer und hydrologischer Risiken, sowie standortspezifischer Rahmenbedingungen (Strassennetz, Hochspannungsfreileitung 360 kV, Drainagesysteme, Gewässernetz, Altlasten- und Schadstoffproblematik, Naturgefahren), Risikoanalyse, Definition flankierender Massnahmen inkl. Kostenschätzung, Analyse Umweltverträglichkeit, Relevanzmatrix, Pflichtenheft, Umweltbericht.
Erhebung von Bodeninformationen in Wohlen Meikirch
Der Kanton Bern will bis 2035 flächendeckende Bodeninformationen erheben. Da dieses Ziel mit den bisherigen Methoden der Bodenkartierung und mit der bisher limitierten Anzahl Fachpersonen nicht zu erreichen ist, wird eine neue Methodik zur Erfassung der Bodeninformationen entwickelt. Die BFH schrieb deshalb für den Raum Wohlen und Meikirch eine Pilotkartierung aus. Zusammen mit Impuls AG (Team Berner Boden) konnte die Etappe 1 (von 2) ausgeführt werden. Im Zeitrahmen zwischen November 2021 bis Ende Februar 2022 wurden über 500 Standorte mit Handbohrungen, maschinellen Stechbohrungen, maschineller Kernbohrungen und offenen Profilen aufgenommen
RBS Umfahrung Boll-Sinneringen
Zur Aufhebung von drei nicht mit Barrieren gesicherten Bahnübergängen, besseren Linienführung und Ermöglichung einer Entwicklung des Ortskerns von Boll wird die Bahnlinie an den neuen Dorfrand verlegt. Neubau Doppelspurstrecke im Siedlungsgebiet auf eine Länge von 800m, Dammschüttung bis 6m Höhe, neue Strassenunterführung, Gesamtplanung neuer Bahnhofsanlage mit Bahnhofsplatz, diverse Strassenanpassungen und -neubauten inkl. Kreisel Kantonsstrasse. Anschlussbereiche unter Bahnbetrieb erstellen. Zusätzlicher neuer Hochwasserdurchlass ergänzend zum bestehenden. Diverse Abbrucharbeiten (alter Bahnhof, Gebäude). Umfangreiche Kulturerdarbeiten und Verhandlungen mit Grundeigentümern. Versetzen eines denkmalgeschützten Spychers.