Umwelt
Wir kennen die Herausforderung der Umwelt mit ihren vielschichtigen Aspekten. Durch unser umfassendes Wissen im Bereich der Umwelt können wir daraus verschiedenste Aspekte kompetent und lösungsorientiert angehen und setzten uns ein für eine Lösungsfindung mit Einbezug aller wichtigen Faktoren.
Wir unterstützen Sie gerne in Bereichen der UVP und UBB, bei sämtlichen Projekten mit Bodenbeanspruchung und Bedarf einer Bodenkundlichen Baubegleitung (BBB), bei Renaturierungen und Fragestellungen zu Schadstoffbelastungen und Asbestsanierungen.
Lesen Sie dazu auch unsere Informationsbroschüren zu unseren vielfältigen Dienstleistungen im Umweltbereich.
Revitalisierung Muota Abschnitt Kraftwerk Brunnen
Im Rahmen des Revitalisierungsprojektes wurde die Muota durch eine möglichst naturnahe und dynamische Gerinneform aufgewertet. Hierbei wird eine Fläche von rund 30 ha Boden beansprucht, davon sind rund 2'600 m2 ausgewiesene Fruchtfolgeflächen. Sämtliche Flächen, die nicht durch die Aufweitung der Muota tangiert werden, werden mit Ober- und Unterboden rekultiviert. So konnte sämtlicher abgetragene Ober- und Unterboden wieder innerhalb des Projektperimeters verwertet werden und eine naturnahe und sinnvolle Gestaltung wird garantiert. Sämtlicher Verlust von Fruchtfolgeflächen konnte innerhalb des Projektes wieder durch Bodenaufwertung als neue Fruchtfolgeflächen kompensiert werden.
Offenlegung Spilwaldbach, Mühleberg
Offenlegung des Spilwaldbachs bei Rosshäusern in der Gemeinde Mühleberg. Gewässerausdolung und Wiederherstellung des ursprünglichen Bachlaufs über ca. 220 m. Naturnahe Gestaltung mit variablen Fliessgeschwindigkeiten sowie die Anlage eines Teiches. Furten zur Erschliessung der landwirtschaftlichen Flächen und Erstellung eines niedrigen Erdamms zur Leitung des Oberflächenabflusses in das Gewässer und gezielten Ableitung des Abflusses bei Extremereignissen. Heckengehölze und terrestrische Strukturelemente entlang des Bachlaufes zur Förderung von Lebensräume für Vögel und Insekten und Stärkung des Gewässerschutzes.
Revitalisierung Emme Aeschau, Signau
Mit der Renaturierung der Emme über rund 1.4 km in den Gemeinden Signau und Eggiwil wird die Fischgängigkeit wiederhergestellt, die Sohlenabsenkung reduziert sowie der Hochwasserschutz verbessert. Dazu werden die bestehenden Betonsperren zurückgebaut oder abgesenkt. Das in den letzten Jahren stark abgesenkte Flussbett wird mit gekrümmten Blockriegeln und einer Nautilusschwelle angehoben und gesichert. Damit wird der Schutz der bestehenden Uferverbauungen vor Unterspülungen sowie der angrenzenden Grundwasserfassung für die Stadt Bern sichergestellt. Der Hochwasserschutz wird mit einer Anpassung der denkmalgeschützten Aeschaubrücke, mit Böschungserhöhungen und Terrainmodellierungen sowie ingenieurbiologischen Uferverbauungen gewährleistet.
0.4kV TK Verkabelung Egerschwand, Adelboden
Auf einer Länge von 1'300 m wird eine neue 0.4 kV Niederspannungsleitung erdverlegt und die bestehende Niederspannungsfreileitung rückgebaut. Die Verkabelung der neuen 0.4kV Leitung findet innerhalb von ausgewiesenem Kulturland, zum Teil in sehr steilem Gelände statt. Der Oberboden wurde mit Grassoden abgetragen. Dies begünstigt den Erhalt der bestehenden Bodenstruktur und der autochthonen Vegetation. In der hier vorherrschenden kurzen Vegetationszeit hilft der Sondenabtrag zudem einem schnellen Aufkommen der Begrünung.
Weiherbau Beutler, Buchholterberg
Auf einer landwirtschaftlichen Grünfläche von 1'600 m2 wurden zwei grosse Weiher für die Förderung von Amphibien und Wasserlebewesen gebaut, sowie die Gestaltung eines Retentionsbereiches. Im Rahmen der Ausarbeitung eines Bodenschutzkonzeptes wurden acht Bodenbeprobungen mit der Enziprobe durchgeführt. Durch die gezielte Rekultivierung und den Bau der Weihern und des Retentionsbereiches, konnte die Förderung der lokalen Artenvielfalt sowie einen Wasserrückhalt gefördert werden. Während der Ausführung durften wir das Projekt als Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) begleiten, um so den Boden möglichst schonend und zielführend innerhalb der Projektes wiederzuverwerten.
Bodenschutzkonzept Neubau Scheune Zälg, Saanen
In der Gemeinde Saanen wurde ein neuer Rinderstall mit Güllengrube gebaut sowie östlich des Wohnhauses wurde ein neuer Allwetterauslauf erstellt. Der Bau findet auf einer ausgewiesenen Kulturlandfläche statt und tangiert insgesamt rund 2‘900 m2 Boden definitiv. Im Bereich des Allwetterauslaufes wird sämtlicher Ober- und Unterboden abgetragen und der Untergrund wird mit Ecoraster ausgestaltet. Sämtlicher Ober- und Unterboden konnte wieder vor Ort verwertet werden, wobei ein Teil des Oberboden für die Aufwertung eines nahegelegenen alten Baulaufes wiederverwertet wurde.
Sammelkonto Bodenprojekte
Im Bereich Boden/ BB dürfen wir viele kleinere Projekte durchführen mit einer Auftragssumme von weniger als 10'000 Fr. insgesamt. Wir dürfen ein umfassendes Angebot an Projekte durchführen, die von FFF-Aufwertungsprojekte (Fruchtfolgeflächen) reichen, über Überbauungen auf grüner Wiese bis hin zu Schadstoffbestimmung von Grünflächen. Wir führen hierbei sämtliche Arbeiten aus, von der Erstellung des Bodenschutzkonzeptes, der bodenkundlichen Arbeit im Feld bis hin zu der bodenkundlichen Begleitung während der Bauausführung.
UBB Doppelspurausbau Uetendorf-Lerchenfeld
Umfassende Umweltberichterstattung (UVB) und Umweltbaubegleitung (UBB) sowie Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) beim Doppelspurausbau der Gürbetallinie BLS, von Uetendorf bis Lerchenfeld, über eine Länge von 2.5 km. Tangiert werden nach NHG geschützte Lebensräume (Uferbestockung, Feldgehölze, Oberflächengewässer), Kulturland und Fruchtfolgeflächen, Grundwasserschutzzonen (S2 / S3) sowie Wald. Der Umweltfokus liegt in den Bereichen Luftreinhaltung, Lärmemissionen, Erschütterungen, Materialbewirtschaftung und Entsorgung, Umgang mit belastetem Aushub- und Schottermaterial, Schutz und Ersatzmassnahmen für nach NHG geschützte Lebensräume, Rodung und Ersatzaufforstung sowie Boden (FFF).
Grundlagenprojekt Gewässer Ortsplanung Thun
Die Stadt Thun legt im Rahmen der Ortsplanungsrevision die Gewässerräume entlang der Fliessgewässer und der stehenden Gewässer fest. Der Gewässerraum sichert die natürlichen Funktionen der Gewässer, dient dem Schutz vor Hochwasser und der Gewässernutzung. Die Gewässerraumbreite wird für jeden Gewässerabschnitt, vom kleinen Fliessgewässer bis zur Aare und dem Thunersee beurteilt, wobei verschiedenen Aspekte wie Ökomorphologie, laufende Wasserbauprojekte, Überbauungsgrad, städtische Entwicklungsziele etc. berücksichtigt werden. Die Aufgaben umfassen die Erhebung der gewässerspezifischen Grundlagen, Interessensabwägungen, die Koordination mit den kantonalen Ämter sowie die Unterstützung während Mitwirkung und Einspracheverhandlungen.
Erhebung Bodeninformationen Niederhünigen
Für ein Pilotprojekt in der Region Niederhünigen, Oberhünigen und Freimettigen hat die Kissling + Zbinden AG den Auftrag erhalten, die Fachstelle bei der Erhebung von Bodeninformationen und der Bodenkartierung zu unterstützen. Das Bodenteam von Kissling + Zbinden AG erfasst an 500 Standorten und einer Fläche von 250 Hektaren die entsprechenden Bodeninformationen nach der Methode FAL24+ und KLABS. Diese Informationen fliessen in die Bodenkarten ein, welche als Grundlage für diverse raumplanerische Fragen dienen können. Nebst der Erfassung von Bodeninformationen, umfasst der Auftrag zugleich die Schulung von neuen respektive unerfahrenen Kartierpersonen.
HWS Jegenstorf, Ballmoosbach
Auf dem Gebiet der Gemeinde Jegenstorf weisen der Ballmoosbach und der Dorfbach Defizite im Hochwasserschutz und auch der Ökologie auf. Für die Gewährleistung des Hochwasserschutzes und der Aufwertung in der Ökologie wird entlang der beiden Fliessgewässer 5'100 m2 Boden definitiv beansprucht. Hierbei handelt es sich grösstenteils um besonders geschützten Fruchtfolgeflächen (FFF). Insgesamt wurden entlang des Projektperimeters vier Baggerschlitzte und sechs Handsondierungen für die bodenkundlichen Aufnahmen gemacht.
Wasserkraftwerk Hondrich - Ersatzmassnahmen Sack
Parallel zum Bau des Wasserkraftwerk Hondrich ist die ökologische Ersatzmassnahme Flussaufweitung Sack unmittelbar angrenzend zur Fassung geplant. Die Kander soll Platz erhalten und sich eigendynamisch aufzuweiten, aquatische und terristrische Lebensräume sollen geschaffen werden. Hierzu werden auf ca. 200 m’ auf der rechten Kanderseite 7 (versteckte) Blockbuhnen eingebaut, anschliessend erfolgt die Ufersicherung auf ca. 230 m’ mit Blocksatz. Die rechtsufrige Aufweitung umfasst ca. 12'000 m2. Auf der linken Kanderseite ist eine Ufersicherung mit Blocksatz / Damm mit Dichtkern auf ca. 120 m‘ vorgesehen. Hinter der Aufweitung ist das Trassee der BLS zu schützen, auf der gegenüberliegenden Seite die Grundwasserfassung Augand.