Ihre Ingenieure für Wasserbauwerke
Wir kennen das Potential und die Kraft des Wassers. Mit unseren umwelt- und ressourcenschonenden Planungen gehen wir auf die situationsbezogenen Bedürfnisse wie Schutz, Sicherheit, Revitalisierung oder Wasserkraftnutzung ein.
Neben dem klassischen Wasserbau unterstützen wir unsere Kunden in Spezialgebieten wie Beurteilung von Naturgefahren, Objektschutz, Notfallplanung, Gewässerraum, Schutzbautenkataster, Schutzbautenmanagement und Gewässerunterhalt.
Aufwertung Aareraum Löchliguet - Worblaufen
Der Aareraum zwischen Löchligut (Stadt Bern) und Worblaufen (Gemeinde Ittigen) wurde revitalisiert und aufgewertet werden. Dabei wurde das rechte Aareufer den heutigen Bedürfnissen von Natur, Naherholung und Freizeit angepasst.
Hochwasserschutz Mülenen
Neubau Geschiebesammler mit einem Rückhaltevolumen von 42‘000 m3. Der Geschiebesammler wird auf ein 300-jährliches Ereignis ausgelegt, um die Schutzziele der BLS und der Kantonsstrasse zu erreichen. Oberhalb des Geschiebesammlers entsteht ein zusätzlicher Rückhalterechen für Schwemmholz und Geschiebe. Unterhalb des Geschiebesammlers bis zur Mündung in die Kander ersetzt eine aufgelöste Blockrampe die bestehenden Betonschwellen. Dadurch bleibt die Bachsohle auch bei geschiebelosem Abfluss stabil. Weitere Massnahmen: Erhöhungen und Instandstellung der Uferdämme und -mauern, Neubau Staukragen und Brückenverschalungen, Ersatz einer Strassenbrücke mit integriertem Staukragen.
Hochwasserschutz Bödeli, Teilprojekt 1 Dangelstutz - Einmündung Saxetbach
Hochwasserschutzprojekt an der Lütschine. Zentrale Elemente des Projektes sind die Aufweitung Obereyli für Geschiebe- und Holzrückhalt sowie ökologische Aufwertung, die Einstausicherung der Gsteigwilerbrücke, die Abflachung des rechten Ufers in der Tschingelmatta für einen ökologischen Mehrwert sowie die Dammerhöhungen und Ufersicherungen in der Flisou und Greiche.
Hochwasserschutz und Revitalisierung Emme, Wehr Biberist bis Aare
Die letzten 4.8 km der Emme zwischen dem Wehr Biberist und der Einmündung in die Aare in Luterbach / Zuchwil weisen erhebliche HWS Defizite auf. Die Abflusskapazität ist zu gering, es besteht eine Verklausungsgefahr bei mehreren Brücken und Dammbrüche bei Überströmung sind wahrscheinlich. Hinzu kommt, dass das Gerinne auf weiten Strecken kanalisiert verläuft und somit erhebliche ökologische Defizite aufweist. Diesen Defiziten wird mit einem umfassenden Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt begegnet.
Schilfschutzmassnahmen Thunersee, Naturschutzgebiet Gwattlischenmoos und Weissenau
Eine Netzkonstruktion schützt das Wasserschilf vor den negativen Einflüssen durch Schwemmholz. Als weitere Massnahme zur Förderung des Wasserschilfes wurde ein Riff geschüttet, das eine wellenberuhigte Zone schafft. Zusätzliche ökologische Aufwertungsmassnahmen wie Totholzstrukturen runden das Projekt ab. Als Grundlage für die Planung hat K+Z AG bathymetrische Vermessungen und eine Zustandsaufnahme des bestehenden Schilfschutzzaunes durchgeführt. Speziell zu beachten in der Planung und Realisierung waren archäologische Funde aus der Pfahlbauerzeit.
Revision Gefahrenkarten Blumenstein und Wattenwil
Gesamtrevision der Gefahrenkarte Blumenstein und Wattenwil für alle Gefahrenprozesse sowie Teilrevision der Wasserprozesse für den Perimeter Längmoos der Gemeinde Forst-Längenbühl. Die Kissling + Zbinden AG erarbeitet die Gefahrenkarte für die Wassergefahren und übernimmt die Gesamtprojektleitung. Für sämtliche Bäche werden die Hochwassermengen sowie Geschiebeszenarien neu ermittelt. Die Gefährdung des Fallbachs wird mittels einer hydraulischen 2D-Modellierung in Basement beurteilt. Für die Gürbe im Gebirge oberhalb der Ausschütte werden die Murgangprozessflächen unter Beizug einer RAMMS-Modellierung beurteilt. Die Beurteilung der Gürbe unterhalb der Ausschütte erfolgt anhand einer Aktualisierung des bestehenden 2D-Modells (Herzog Ingenieure).
Erfassung von Naturereignissen (Ereigniskataster) 01.04.2019-31.12.2021, Büro Bern
Die Kissling + Zbinden AG unterstützt die Abteilung Naturgefahren des Kantons Bern bei der Dokumentation und Analyse von Naturgefahrenereignissen. Führen, wie im Juni/Juli 2021, Unwetter oder anhaltende Niederschläge zu Überschwemmungen, Übersarungen oder Murgängen, ist die Kissling + Zbinden AG vor Ort im Einsatz, um die Ereignisse zu kartieren und die Schäden zu dokumentieren. Die Ereignisse werden hinsichtlich des Prozessablaufs und der Grössenordnung, beispielsweise anhand von Niederschlagsmessungen, analysiert und eingeordnet. Diese Dokumentationen bilden eine wichtige Grundlage für die Beurteilung bestehender und die Realisierung künftiger Schutzmassnahmen.
Wasserbauplan Kander, Kandersteg
Hochwasserschutz in Kandersteg vom Eggeschwand bis unterhalb des Dorfes Kandersteg: Prüfung der Hochwassermengen, Festlegung des Raumbedarfes der Kander, Modellrechnungen des Geschiebehaushalts, Hochwasserschutzmassnahmen (Dammbau, Sohlenabsenkung, Ufersicherungen, Sohlenstabilisierung mit einer aufgelösten Blockrampe in Kurvenlage unter sehr engen Verhältnissen, Geschiebeablagerungsräume schaffen, Geschiebebewirtschaftung). Im Dorf wurden die baulichen Hochwasserschutzmassnahmen mit mobilen und organisatorischen Schutzkonzepten ergänzt. Die Ausführung der Massnahmen erfolgte in 6 Bauetappen.
Hochwasserschutz und Revitalisierung Aare, Olten - Aarau
Namentlich das Hochwasserereignis 2007 machte die Schutzdefizite im Niederamt deutlich: Das Schadenspotential liegt bei CHF 100-300 Mio. Projektziel ist neben der Gewährleistung des Hochwasserschutzes die gleichzeitige Aufwertung von Naturwerten und Gewässerlebensräumen. Aufweitungen und Seitengerinne werden lokal mit Dammbauten und Ufermauern ergänzt. Wo möglich werden dynamische Prozesse gefördert. Mit dem gewählten Materialbewirtschaftungskonzept konnten die Auswirkungen auf Verkehr, Lärm und Luft entscheidend optimiert werden.
Notfallplanung Naturgefahren Gemeinden Eriz, Oberlangenegg und Unterlangenegg
Erarbeitung einer gemeindeübergreifenden Notfallplanung mit zahlreichen involvierten Personen in voralpinem Gebiet. Neben den vorherrschenden Wasserprozessen spielen mittel- bis tiefgründige Rutschungen, wie auch Hangmuren eine grosse Rolle bei der Intervention im Ereignisfall.
Risikoanalyse Starkregenereignis Inselspital BB12
Für das Inselspital in Bern, insbesondere für den Neubau des neuen Herz- und Gefässzentrums (BB12), wird die Gefährdung durch Oberflächenabfluss bei Starkregenereignissen untersucht. Die Arbeiten umfassen einerseits eine fundierte gutachterliche Beurteilung des Bauzustandes, sowie eine detaillierte 2D-Modellierung des Oberflächenabflusses in Basement. Für die Modellierung werden verschiedene Szenarien für Starkniederschlagsereignisse ermittelt. Basierend auf den Resultaten wird ein Schutzkonzept mit baulichen, mobilen und organisatorischen Massnahmen erarbeitet.
Erweiterung KW Engstlige
Erweiterung Kraftwerk Engstlige für eine Jahre-sproduktion von 4.3 GWh, Leistung 750 kW. Das Wehr und vor allem die Fassung wird grössten-teils neu gemacht. Mit dem Umbau der Sohlen-entnahme in eine Seitenentnahme ist es mög-lich, die Voraussetzungen für die Ausbauwas-sermenge von 3 m3/s zu erfüllen. Die Restwas-sermenge wird mit 500 l/s beibehalten. Als Triebwasserweg kann der best. Betonkanal und die Druckleitung in Stahl weitergenutzt werden. Neubau Maschinensaal grösstenteils unterirdisch an best. Zentrale für die neue Durchströmturbine und Elektromechanik