Inselspital Neubau Baubereich 07
Neubau Forschungszentrums Medizin für die Universität Bern mit 8 oberirdischen und 5 unterirdischen Geschossen, inkl. unterirdischer Verbindung in Zwischenbau Theodor Kocher Haus. Vertikaler Baugrubenabschluss im Grundwasser bis in 23m Tiefe mit rückverankerter Schlitzwand (vorgespannte Anker). Unterfangung bestehender Zwischenbau mit sensibler Therapienutzung. Grundwasserabsenkung mittels Filterbrunnen. Tragwerk in Massivbauweise. Ortbetonflachdecken mit integrierter Durchstanzbewehrung, vorgespannten Deckenbereichen, aussteifende Kerne, Flachfundation (Bodenplattenstärke 1.50m, druckfeste Perimeterdämmung). Planung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Bauen in komplexem innerstädtischen Raum mit engen Platzverhältnissen.
Neubrückstrasse Trolleybus Linie 11, Bern
Das Projektziel von BERNMOBIL ist die Erneuerung der Fahrleitungsanlage im Bereich der Neubrückstrasse. BERNMOBIL muss die bestehende Fahrleitungsanlage im Bereich der Neubrückstrasse sanieren. Es sollen daher neue Mastfundamente stadteinwärts in der bestehenden Böschung erstellt werden. Zudem wird auf jedem Masten eine öffentliche Beleuchtung angeordnet inkl. Zuleitungen.
Generalplanerleistungen Ersatz Ausbildungsfläche Moosplatz, Wangen a.A. Wiedlisbach
Die Ausbildungsfläche Moosplatz in Wangen a. A. / Wiedlisbach wurde erweitert. Es wurde ein neuer Park- und Ausbildungsplatz von ca. 1.3 ha erstellt. Der Platz ist mit einem Sicherheitszaun umzäunt und mit Kandellabern beleuchtet. Es wurden total 3'500m3 Oberboden abgetragen und grösstenteils extern für landwirtschaftliche Bodenverbesserungen verwertet. Eine Herausforderung stellte der schlechte Baugrund (torfiger Untergrund) und der hohe Grundwasserspiegel dar (Einbauten ins Grundwasser). Um die gewünschte Stabilität zu erreichen wurde ein Geotextil eingebaut und die Kieskofferung (Fundation) mit Kalk-Zement stabilisiert (Baugrundstabilisierung). Für die Platzentwässerung wurden Schlitzrinnen, 20 Schächte und zwei Mineralölabscheider verbaut.
Entlastungsstollen Sihl, Thalwil
Hochwasserschutz Sihl-Zürichsee-Limmat, Variante Entlastungsstollen Sihl Thalwil. Technische Projektierung des Hochwasserentlastungsstollen Sihl (Länge 2.1 km, Innendurchmesser ca. 6.6 m, Kapazität max. ca. 320 m³/s) sowie sämtlicher zugehöriger Bauwerke (insb. Ein- und Auslaufwerk) sowie deren Hilfskonstruktionen und Massnahmen. Bei K+Z Projektierung Einlaufbauwerk (Baugrube, Wasserbau Sihl), Planung Bauphasen, Materialbewirtschaftungskonzept und Prüfung Inselschüttungen Zürichsee.
Instandsetzung Instabilität Enge Oberwil
Felsabtrag in zwei Kurven. Felsvernagelung und -sicherung. Verbau Böschungen mit Schichtenmauerwerk. Erneuerung Strassenoberbau inkl. Fundationsschicht. Erneuerung Strassenentwässerung. Abbruch alte Stützkonstruktionen. Terrainanpassungen. Ersatz Strassenkoffer und Strassenoberbau.
Schweizerisches Herz- und Gefässzentrum, Inselspital Bern
Neubau des "Coeur de l'île" mit 16 funktionalen oberirdischen und 2 unterirdischen Geschossen als Ersatz für das bestehende Bettenhochhaus. Inkl. 6 oberirdische Passerellen, 3 unterirdische Verbindungstunnel. Tragwerk in Massivbauweise und Stahlfachwerk. Ortbetonflachdecken mit integrierter Durchstanzbewehrung Schrägstützen oder "Stützenscheiben", Flachfundation (Bodenplattenstärke 1.7 m, integrierte Stahlpilze, druckfeste Perimeterdämmung), aussteifende Kerne. Vertikaler Baugrubenabschluss mit rückverankerter (vorgespannte Anker) überschnittener Bohrpfahlwand. Unterfangung der bestehende Lüftungszentrale des Bettenhochhauses. Vorgängige Abbrüche des Ludwig-Hallerhauses und des Polikliniktraktes PKT II. Baustellenerschliessung mit einseitig befahrenem Ringverkehr um Dermatologie, Verbreiterung Freiburgstrasse und neuen Stichstrassen (LKW-Warteräume). Überdeckung Freiburgstrasse mittels einer Plattform (Stahl-Tragkonstruktion) für Containerdörfer und Installationsflächen. Bauen in komplexem innerstädtischen Raum und unter laufendem Spitalbetrieb. Geringe logistische Kapazitäten (Verkehrsbelastung, Belegung externer Warteräume, begrenzte räumliche Verhältnisse). Diverse Strassenanpassungen, Werkleitungsumlegungen und Umgebungsgestaltung. Bearbeitung der Bereiche Tragkonstruktion (Rohbau), Baugrube, Strassen- und Werkleitungsbau, Verkehrsplanung, Baulogistik.
Sanierung Werft SGV AG Luzern
Für den Betrieb der Schifffahrtsgesellschaft sind die heutigen Anlagen auf dem Werftgelände nicht optimal. Die SGV hat daher 2017 ein Sanierungskonzept erarbeiten lassen, mit verschiedenen Massnahmen an den Stationierungs-, Bedienungs- und Auswasserungsan-lagen. Die Bedürfnisse sollen neu evaluiert und neue Varianten wie Trockendock, Hebebühne etc. geprüft werden. Ein Hauptaugenmerk gilt den Umweltthemen während Bau und Betrieb der neuen Anlagen. Mit dem Konzept soll die Basis für einen Investitionsentscheid erarbeitet werden.
Ersatz Lehnenbrücke Husweidli II Adelbodenstrasse
Erstellen Notbrücke nach Hangrutsch als Notmassnahme: Stahlbrücke mit vier Längsträgern HEM 1000, Länge 23.0 m Abbruch und Ersatz Lehnenkonstruktion Husweidli II: 2 Brückenplatten auf je 4 Wandscheiben und Rückwand aufgelagert, Verankerung in Untergrund mit Mikropfählen Neubau Strassenentwässerung auf ganzer Projektlänge und Ableitung in Vorfluter Strassenneubau und Ersatz Deckbelag auf ganzer Projektlänge
Migros Zentrum Oberland Thun
Vorgespannte Nagelwand mit Vertikalelementen als permanentem Abschluss. Vertikale Kräfte (Auflagerkräfte der Decken) werden durch Pfähle abgetragen, Anker und Nägel übernehmen den Erddruck.
BLS AlpTransit, Lötschberg, Anschluss Frutigen Unterquerung der Engstlige in Deckelbauweise
Unterquerung der Engstlige als ein Kernelement des 2.6km langen Tagbautunnel Engstlige der Umfahrung Frutigen. Erstellung in 2 Etappen in Deckelbauweise. Baugrubenwände mit tangentialer Bohrpfahlwand in grundwasserführendem, blockigem Engstligeschutt, Tunnelwände mit SCC vorbetoniert. Schwierige Konstruktionsdetails bei Etappengrenze und Anschluss Decke-Wände. Abstützung der vorgespannten Decke im Bauzustand zusätzlich mit prov. Stahlstützen bis Mittelwand betoniert ist. Herstellung des Betons in projekteigener Betonzentrale und spezieller, schwindarmer Betonrezeptur. Deckenabdichtung mit Bentonitmatten, Aufbringen von Brandschutzmörtel auf Deckenuntersicht.