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Florian Textor, PVtRUk9UXFMTSVhFSVJPfVZHXFoTXlU@nospam oder +41 33 650 72 32
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Flussaufweitung Sense Oberflamatt
Die Sense darf sich künftig in Oberflamatt, auf Gemeindegebiet von Neuenegg (BE) und Wünnewil-Flamatt (FR), mehr Raum nehmen. Die Strömung des Gewässers wird ans Freiburger Ufer gelenkt, so dass dieses im Lauf der Jahre erodiert und eine vielseitige, wertvolle Flusslandschaft entsteht. Auf der Berner Seite wurde das Ufer entlang der ARA-Leitung durch einen neuen, ökologisch gestalteten Uferschutz gesichert. Dadurch entsteht ein naturnahes Flussufer mit einer Vielzahl von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Gebaut wurden ELJ-Buhnen, Ausfachungsbuhnen und unterschiedliche Strukturelemente. Am oberen Projektende wurde eine fischgängige Pendelrampe gebaut.
Aufwertung Hauptkanal Kallnach, Renaturierungsprojekt
Mit dem Projekt "Aufwertung Hauptkanal Kallnach" wird ein neuer offener Gewässerlauf geschaffen. Das Revitalisierungsprojekt ist aufgrund des Potentials und der Grösse einzigartig: Mit der neuen Verbindung von Aarewasser mit dem Broyekanal wird über eine Strecke von rund 2 km eine Vernetzung der bestehenden Naturschutz- und ökologisch wertvollen Gebiete ermöglicht und ein vielfältiges Lebensraummosaik in mitten von landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen geschaffen. Aus landwirtschaftlicher Sicht werden Bodenverbesserungen sowie eine Reduktion der Vernässungsproblematik verfolgt sowie ein Biberkonzept zum Schutz der landwirtschaftlichen Infrastrukturen erarbeitet. Weiter wird das gebiet für die Naherholung aufgewertet (BIF).
Gesamtplanermandat Anbindung Unterwasserkanal-Hauptkanal, Kallnach - Boden
Mit dem Projekt "Aufwertung Hauptkanal Kallnach" wird ein neuer offener Gewässerlauf geschaffen, welcher den Unterwasserkanal mit dem Hauptkanal in Kallnach verbindet. Aus landwirtschaftlicher Sicht sind die Projektziele Bodenverbesserungen, Reduktion der Vernässungsproblematik sowie eine zukunftsorientierte Lösung für die Be- und Entwässerung. Der landwirtschaftlich genutzte Boden wird grossflächig abgetragen und vollständig auf den direkt angrenzenden Landwirtschaftsflächen für Bodenverbesserungen wiederverwertet. Durch die Bodenverbesserung ist der schwere und geringmächtige Boden zukünftig weniger vernässt und weist eine höhere Gründigkeit zur Nährstoffaufnahme für die Pflanzen auf.
Bachrenaturierung Wangental
In Oberwangen queren die drei Bäche Reinhardere-, Bockli- und Studweidbach die Kantonsstrasse. Die Bäche sind dabei über weite Abschnitte eingedolt oder sind aus ökomorphologischer Sicht als wenig natürlich einzustufen (Verlauf in Betonhalbschalen, ungenügende Gerinnebreite, wenige Kleinstrukturen, etc.). Die Durchlässe an der Kantonsstrasse sind zudem hydraulisch ungenügend. Die bestehenden Einlaufbauwerke mit Schwemmholzrechen und die drauffolgenden Betonröhren genügen den Anforderungen seitens Hochwasserschutz und Ökologie nicht. Das hier erarbeitete Wasserbauprojekt hat das Ziel, die drei Bäche soweit möglich offenzulegen und ökologisch aufzuwerten sowie den Hochwasserschutz sicherzustellen.
Erfolgskontrolle Geschieberückgabe Aare / Engehalbinsel, Bern
Der Geschiebehaushalt in der Aare bei der Engehalbinsel ist stark gestört. Im Rückstaubereich des Wehrs Engehalde lagern sich grosse Mengen an Kies ab, welche zu Auflandungen und einer Verstärkung der Hochwassergefahr im Mattequartier bei Bern führt. Deshalb wird im Schwellenmätteli periodisch Kies entnommen. Unterhalb des Wehrs Engehalde führen diese Kiesentnahmen zu einem Geschiebedefizit. Um den negativen Auswirkungen der Geschiebeentnahmen entgegenzuwirken, wird ein Teil des im Schwellenmätteli entnommen Kieses der Aare zurückzugeben. Dazu wurden zwei Standorte definiert, an welchen die Kiesrückgabe umgesetzt werden soll: Bei der ARA Worblental und im Wylerholz. Mit einer Erfolgskontrolle soll untersucht werden, welche Auswirkungen die Geschieberückgabe auf den Unterlauf der Aare hat.
Aufwertung Naturschutzgebiet Meienriedloch
Mit dem Projekt «Aufwertung Naturschutzgebiet Meienriedloch» wird das grosse ökologische Potential im Bereich des kantonalen Naturschutzgebietes in der Gemeinde Safneren und Scheuren angegangen. Betroffen sind die Flächen Sandwurf (bestehende Weiher, und aktuell zw. Ackerfläche) sowie Griendamm (aktuell Waldfläche). Die Massnahmen umfassen: Erweiterung der Feuchtvegetation / Flachmoorrevitalisierung, Schaffung von neuen Stillgewässer (Grundwasserweiher und Folienweiher) sowie Trockenstandorten und terrestrischen Strukturelementen wie Heckenzüge und Erarbeitung eines Besucherlenkungskonzeptes. Für die Verwertung des Aushubs und überschüssigen Bodenmaterials wird ein Bodenschutzkonzept erstellt, Verwertungsmöglichkeiten (Bodenaufwerungskonzeptes.
Offenlegung Spilwaldbach, Mühleberg
Offenlegung des Spilwaldbachs bei Rosshäusern in der Gemeinde Mühleberg. Gewässerausdolung und Wiederherstellung des ursprünglichen Bachlaufs über ca. 220 m. Naturnahe Gestaltung mit variablen Fliessgeschwindigkeiten sowie die Anlage eines Teiches. Furten zur Erschliessung der landwirtschaftlichen Flächen und Erstellung eines niedrigen Erdamms zur Leitung des Oberflächenabflusses in das Gewässer und gezielten Ableitung des Abflusses bei Extremereignissen. Heckengehölze und terrestrische Strukturelemente entlang des Bachlaufes zur Förderung von Lebensräume für Vögel und Insekten und Stärkung des Gewässerschutzes.
Revitalisierung Emme Aeschau, Signau
Mit der Renaturierung der Emme über rund 1.4 km in den Gemeinden Signau und Eggiwil wird die Fischgängigkeit wiederhergestellt, die Sohlenabsenkung reduziert sowie der Hochwasserschutz verbessert. Dazu werden die bestehenden Betonsperren zurückgebaut oder abgesenkt. Das in den letzten Jahren stark abgesenkte Flussbett wird mit gekrümmten Blockriegeln und einer Nautilusschwelle angehoben und gesichert. Damit wird der Schutz der bestehenden Uferverbauungen vor Unterspülungen sowie der angrenzenden Grundwasserfassung für die Stadt Bern sichergestellt. Der Hochwasserschutz wird mit einer Anpassung der denkmalgeschützten Aeschaubrücke, mit Böschungserhöhungen und Terrainmodellierungen sowie ingenieurbiologischen Uferverbauungen gewährleistet.
Grundlagenprojekt Gewässer Ortsplanung Thun
Die Stadt Thun legt im Rahmen der Ortsplanungsrevision die Gewässerräume entlang der Fliessgewässer und der stehenden Gewässer fest. Der Gewässerraum sichert die natürlichen Funktionen der Gewässer, dient dem Schutz vor Hochwasser und der Gewässernutzung. Die Gewässerraumbreite wird für jeden Gewässerabschnitt, vom kleinen Fliessgewässer bis zur Aare und dem Thunersee beurteilt, wobei verschiedenen Aspekte wie Ökomorphologie, laufende Wasserbauprojekte, Überbauungsgrad, städtische Entwicklungsziele etc. berücksichtigt werden. Die Aufgaben umfassen die Erhebung der gewässerspezifischen Grundlagen, Interessensabwägungen, die Koordination mit den kantonalen Ämter sowie die Unterstützung während Mitwirkung und Einspracheverhandlungen.
Wasserkraftwerk Hondrich - Ersatzmassnahmen Sack
Parallel zum Bau des Wasserkraftwerk Hondrich ist die ökologische Ersatzmassnahme Flussaufweitung Sack unmittelbar angrenzend zur Fassung geplant. Die Kander soll Platz erhalten und sich eigendynamisch aufzuweiten, aquatische und terristrische Lebensräume sollen geschaffen werden. Hierzu werden auf ca. 200 m’ auf der rechten Kanderseite 7 (versteckte) Blockbuhnen eingebaut, anschliessend erfolgt die Ufersicherung auf ca. 230 m’ mit Blocksatz. Die rechtsufrige Aufweitung umfasst ca. 12'000 m2. Auf der linken Kanderseite ist eine Ufersicherung mit Blocksatz / Damm mit Dichtkern auf ca. 120 m‘ vorgesehen. Hinter der Aufweitung ist das Trassee der BLS zu schützen, auf der gegenüberliegenden Seite die Grundwasserfassung Augand.
Verlegung und Revitalisierung Aubächli Obermatten, Wimmis
Verlegung des Aubächli auf 490 m an den Hangfuss. Rekultivierung des alten Bachlaufes zur landwirtschaftlichen Nutzung. Ökologische hochwertige Gestaltung des neuen Baches mit terrestrischen und aquatischen Lebensräumen sowie zur Verbesserung der Längsvernetzung.
Aufwertung für Äschen Thun
Auf dem Gewässerabschnitt der Aare zwischen Thunersee und Scherzligschleuse sind nicht genügend Lebensräume für Fischlarven vorhanden. Dadurch wird der Erfolg des vorhandenen Laichgebietes stark geschmälert. Im Rahmen dieses Projektes wurden Massnahmen zur Verbesserung der Lebensräume der Äschenlarven partizipativ geplant und im Herbst 2020 realisiert. In den nächsten Jahren findet eine Erfolgskontrolle statt.