Planen ist Zukunft gestalten
Wir beraten unsere Kunden über sämtliche Bearbeitungsschritte von der Bedürfnisanalyse über die Planungsarbeiten bis zur Realisierung und Inbetriebnahme von Bauten. Gerne laden wir Sie ein, sich ein Bild von unserem Können zu machen.
Mitholz Mandat Planerleistungen Wasserbaumassnahmen
Im Jahr 1947 kam es in einem unterirdischen Munitionslager der Schweizer Armee in Mitholz zu Explosionen der eingelagerten Munition, deren Wucht die darüberliegende Fluh zum Einsturz brachten. Gemäss Schätzungen sind im Untergrund noch mehrere hundert Tonnen Sprengstoff begraben. Der Bundesrat die Räumung des ehemaligen Munitionslagers beschlossen. Im Projektperimeter befinden sich sieben Gewässer, an denen dafür wasserbauliche Massnahmen geplant und realisiert werden müssen. Folgende Massnahmen sollen u. a. umgesetzt werden: Längsdamm am Saregrabe, Neubau Geschiebesammler Stägebach (45'000 m3), Murgangleitdamm zwischen Stägebach und Allmibach, Kapazitätsausbau Stägebach und Allmibach, Revitalisierung Stägebach, Geschiebesammler Stägebach
Wasserbauplan Kander, Teilbereich Chalberglungge Kien bis Schwandi Ey
Gestützt auf das Gewässerentwicklungskonzept Kander.2050 und den Gewässerrichtplan Kander wird für den Gewässerabschnitt ab der Mündung der Chiene bis zur Mündung der Engstligen ein Bauprojekt erarbeitet. Damit sich die Kander im Projektperimeter eigendynamisch entwickeln kann, wurden Massnahmen zur Aufhebung der räumlichen, ökologischen und hochwassersicherheitstechnischen Defizite konkretisiert. Wanderhindernisse wie Querbauwerke und Schwellen sollen aufgehoben und wo erforderlich durch fischgängige Bauwerke wie Blockrampen ersetzt werden. Zudem sind weiträumige Aufweitungen und Initialgerinne geplant.
Räumung ehemaliges Munitionsdepot: Generalplaner Bahnschutzgalerie Mitholz
Im Rahmen der Räumung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz wird die angrenzende Bahnlinie mit einer Schutzgalerie eingehaust, damit der Bahnbetrieb auch während der Räumung gefahrlos aufrecht erhalten werden kann. Die Galerie überspannt fünf vorhandene Bauwerke und ist mit 1.45m spezifiziertem Eindeckmaterial als Einschlagspufferung versehen. Vorgängig der Erstellung der Galerie muss der Bahndamm teilweise ebenfalls geräumt und von Munitionsresten befreit werden. Die Schutzgalerie besteht aus Ortsbetonwänden mit einer Decke aus vorgefertigten und vorgespannten Deckenelementen. Sämtliche Arbeiten finden unter Bahn- und Strassenbetrieb statt. Der einfache Rückbau der Galerie (unter Bahnbetrieb) muss schon beim Bau berücksichtigt werden.
Inselspital Neubau Baubereich 07
Neubau Forschungszentrums Medizin für die Universität Bern mit 8 oberirdischen und 5 unterirdischen Geschossen, inkl. unterirdischer Verbindung in Zwischenbau Theodor Kocher Haus. Vertikaler Baugrubenabschluss im Grundwasser bis in 23m Tiefe mit rückverankerter Schlitzwand (vorgespannte Anker). Unterfangung bestehender Zwischenbau mit sensibler Therapienutzung. Grundwasserabsenkung mittels Filterbrunnen. Tragwerk in Massivbauweise. Ortbetonflachdecken mit integrierter Durchstanzbewehrung, vorgespannten Deckenbereichen, aussteifende Kerne, Flachfundation (Bodenplattenstärke 1.50m, druckfeste Perimeterdämmung). Planung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Bauen in komplexem innerstädtischen Raum mit engen Platzverhältnissen.
Gesamtsanierung Freibad Marzili, Bern
Das historische Marzilibad, mitten in der Stadt Bern und direkt an der Aare gelegen, ist eines der meistbesuchten Flussbäder der Schweiz. Das Schwimmen in der Aare erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Nutzung als Flussbad kombiniert mit künstlichen Wasserbecken an zentraler städtischer Lage ist einzigartig. Die bau- und sozialgeschichtlich wertvolle Anlage soll sorgfältig saniert und erneuert werden. In das Projekt integriert werden die Hochwasserschutzmassnahmen entlang der Aare.
Hochwasserschutz Altdorfbach, Vitznau
Bedeutende Teile von Vitznau liegen in Gefahrenzonen, die durch Murgänge aus dem Altdorfbach verursacht werden. Es bestehen beträchtliche Schutzdefizite. Das Hochwasserschutzprojekt besteht aus folgenden Bestandteilen: Neubau oberer Geschiebesammler (50'000 m3), Vergrösserung des bestehenden Geschiebesammlers (17'000 m3), Ausbau des bestehenden Gerinnes (500 m), Neubau des untersten Gerinneabschnittes mit der Seemündung (120 m). Die Gestaltung und Einbettung in die Landschaft ist im BLN-Gebiet besonders wichtig. Deshalb ist der obere Geschiebesammler als Damm konstruiert.
UVP Voruntersuchung Baselstrasse, Solothurn
Das Projekt P1 beinhaltet den Doppelspurausbau der Bahn (asm) und die Sanierung und Umgestaltung der Baselstrasse. Mit Projekt P2 wird in einem zweiten Schritt die Kreuzungsstelle St. Katharinen verlängert. Es handelt sich sowohl um ein Bahn- als auch ein Strassenbauprojekt. Massgebend für die Bewilligung ist das Plangenehmigungsverfahren mit Leitbehörde BAV. Die relevanten Umweltaspekte sind: Lärm, Luft, Erschütterungen, NIS, Boden, Grundwasser, Oberflächengewässer, Entwässerung, Abfälle, Umweltgefährdende Organismen (Neophyten), Störfallvorsorge, Naturgefahren, Flora/ Fauna/ Lebensräume, Landschaft-/ Ortsbildschutz und Kulturdenkmäler. Nicht tangiert sind die Themen Wald und Altlasten.
AS25 Ausbau Aaretal Los 2 - Generalplaner Entflechtung Gümligen Süd
Im Rahmen Ausbauschritt 2025 soll die Emmentallinie südlich von Gümligen im Bereich Hüenliwald / Rüfenachtmoos mittels niveau-freier Unterquerung (Tagbautunnel) der Hauptlinie Aaretal Bern - Thun entflechtet werden. Dabei sind neben dem Hauptbau-werk Tagbautunnel diverse Tiefbauarbeiten (Bahntrassen, Damm- und Einschnitterweiterungen, Stützmauern, LSW, Verlängerung bestehender Kunstbauten wie Unterführun-gen und Brücken (Neubau). Die speziellen hydrogeologischen Verhältnisse bedingen den Bau eines aufwendigen Entwässerungs-systems mit Tiefenversickerungsbrünnen und langen Pumpableitungen in den Vorfluter.
Generalplaner AS25 Wendegleis Münsingen
Im Rahmen Ausbauschritt 2025 wird der Bahnhof Münsingen auf 4 Gleise erweitert, wodurch der Viertelstundentakt nach Münsingen ermöglicht wird. Dazu sind auf den Zulaufstrecken Erweiterungen an den Erd- und Stützbauwerken und ein Neubau sämtlicher Lärmschutzwände erforderlich. 3 Strassen- und 3 Personenunterführungen, inkl. Zugängen (Rampen, Treppen) werden verlängert oder neu gebaut. Die städtebaulichen und technischen Randbedingungen in Münsingen erfordern ein aufwändiges System für die Trasse- und Perronentwässerung mit technischen Bauwerken (Retentions- und Pumpbecken, Retentions- und Versickerungsmulden) und langen Ableitungen in den Vorfluter. Anspruchsvolle Bauablauf- und Logistikplanung im innerstädtischen Raum und unter Bahnbetrieb.
Flussaufweitung Sense Oberflamatt
Die Sense darf sich künftig in Oberflamatt, auf Gemeindegebiet von Neuenegg (BE) und Wünnewil-Flamatt (FR), mehr Raum nehmen. Die Strömung des Gewässers wird ans Freiburger Ufer gelenkt, so dass dieses im Lauf der Jahre erodiert und eine vielseitige, wertvolle Flusslandschaft entsteht. Auf der Berner Seite wurde das Ufer entlang der ARA-Leitung durch einen neuen, ökologisch gestalteten Uferschutz gesichert. Dadurch entsteht ein naturnahes Flussufer mit einer Vielzahl von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Gebaut wurden ELJ-Buhnen, Ausfachungsbuhnen und unterschiedliche Strukturelemente. Am oberen Projektende wurde eine fischgängige Pendelrampe gebaut.
Aufwertung Hauptkanal Kallnach, Renaturierungsprojekt
Mit dem Projekt "Aufwertung Hauptkanal Kallnach" wird ein neuer offener Gewässerlauf geschaffen. Das Revitalisierungsprojekt ist aufgrund des Potentials und der Grösse einzigartig: Mit der neuen Verbindung von Aarewasser mit dem Broyekanal wird über eine Strecke von rund 2 km eine Vernetzung der bestehenden Naturschutz- und ökologisch wertvollen Gebiete ermöglicht und ein vielfältiges Lebensraummosaik in mitten von landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen geschaffen. Aus landwirtschaftlicher Sicht werden Bodenverbesserungen sowie eine Reduktion der Vernässungsproblematik verfolgt sowie ein Biberkonzept zum Schutz der landwirtschaftlichen Infrastrukturen erarbeitet. Weiter wird das gebiet für die Naherholung aufgewertet (BIF).
Gesamtplanermandat Anbindung Unterwasserkanal-Hauptkanal, Kallnach - Boden
Mit dem Projekt "Aufwertung Hauptkanal Kallnach" wird ein neuer offener Gewässerlauf geschaffen, welcher den Unterwasserkanal mit dem Hauptkanal in Kallnach verbindet. Aus landwirtschaftlicher Sicht sind die Projektziele Bodenverbesserungen, Reduktion der Vernässungsproblematik sowie eine zukunftsorientierte Lösung für die Be- und Entwässerung. Der landwirtschaftlich genutzte Boden wird grossflächig abgetragen und vollständig auf den direkt angrenzenden Landwirtschaftsflächen für Bodenverbesserungen wiederverwertet. Durch die Bodenverbesserung ist der schwere und geringmächtige Boden zukünftig weniger vernässt und weist eine höhere Gründigkeit zur Nährstoffaufnahme für die Pflanzen auf.